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In Deutschland sind alle männlichen Staatsbürger mit Vollendung des 18. Lebensjahres an wehrpflichtig. Vorausgesetzt der gesundheitlichen Eignung sollen sie 9 Monate bei der Bundeswehr Kriegsdienst ableisten.

Unter bestimmten Umständen ist jedoch Ersatzdienst möglich. Diese Seiten sollen einen Einblick in das Wesen und die Bedingungen des Zivildienstes in Deutschland geben.


Laut Grundgesetz gibt es kein Wahlrecht zwischen dem Dienst mit der Waffe und Zivildienst. Artikel 4 besagt jedoch, dass niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst gezwungen werden darf. Daher kann ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung wegen Glaubens- und Gewissensgründen beim Bundesamt für Zivildienst gestellt werden.

Jeder taugliche Wehrpflichtige kann bei erfolgreicher Verweigerung zum Zivildienst herangezogen werden.

Der Zivildienst kommt der Allgemeinheit zugute, da er ein Dienst am Menschen ist. Hauptsächlich arbeiten Zivildienstleistende, kurz ZDL oder umgangssprachlich einfach "Zivi" genannt, bei sozialen Organisationen in der Betreuung Hilfebedürftiger. Alternativ kann der Zivildienst bei einer anerkannten Organisation für Umweltschutz abgeleistet werden.

Die Verwaltung des Zivildienstes erfolgt beim Bundesamt für Zivildienst. An den Bundesbeauftragten für Zivildienst können Eingaben und Beschwerden gerichtet werden.